Die Plappagei Story

Da staunten die Archäologen des Landesmuseums! Unter den alten Steinen der berühmten römischen Bernsteinstraße im Keller fanden sie ein Ei! Krick, krack… Nach tausenden Jahren schlüpfte aus dem versteinerten Ei ein quicklebendiger Papagei.
 
Er schüttelte seine bunten Federn, schnupperte Museumsluft und begann sofort zu plappern. Zu allem wusste er etwas zu sagen: zu den steinzeitlichen Klingen und dem Schmuck, zu den geheimnisvollen römischen Grabsteinen und den wunderschönen Mosaiken. Der Plappagei erforschte die drei Stockwerke des Landesmuseums und staunte nicht schlecht: Dass das Burgenland einst am Meer lag, konnte er gar nicht glauben.
 
Nun platzte er fast vor Neugier! Welche Geheimnisse bergen die anderen Museen? Er flog ins Haydn-Haus Eisenstadt und hüpfte durch die Räume, in denen Joseph Haydn einst gelebt hatte. Und stellte erstaunt fest, dass auch der berühmte Komponist einen Papagei hatte. 
 
Wie lebte das Wunderkind Franz Liszt zwischen Klaviertasten und Schafen? Auf seinem weiten Weg nach Raiding verlor der Plappagei einige bunte Federn.
 
Schließlich kehrte er nach Eisenstadt zurück. Nach einem kleinen Stadtrundflug landete er in der Landesgalerie Burgenland. Dort wo einst die Pferde der Fürsten standen, bestaunte der Plappagei moderne Kunstwerke.
 
Zuletzt legte er eine rasante Notlandung vor der Orangerie im zauberhaften Schlosspark hin, weil er gehört hatte, dass dort tolle Kinderfeste gefeiert werden!
 
Der freche Plappagei war fasziniert – seitdem tanzt und hüpft er aufgeregt zwischen den Kindern und besucht die Geburtstagskinder bei den Kindergeburtstagsfesten.